HDL1

(npl) High-Density-Lipoproteine (→HDL) der Dichteklasse 1,055-1,085 g/ml. Da sich in diesem Dichtebereich nicht nur Apo-Ahaltige HDL, sondern auch Apo-B-haltige LDL (bis 1,063 g/ml) und vor allem Lp(a) (1,051-1,082 g/ml) aufhalten, ist diese Dichteklasse wenig spezifisch und auch funktionell sehr heterogen. HDL 1 zeichnen sich durch … Weiterlesen …

Intestinum

(n) Der Darm, unterschieden wird zwischen dem Intestinum tenue, dem Dünndarm, der vom Pylorus des Magens bis zur Ileozökalklappe reicht, sowie dem Intestinum crassum, dem Dickdarm, von der Ileozökalklappe bis zum After reichend. Die Funktion des Dünndarms besteht in der Bildung enzymhaltiger Verdauungssekrete, Resorption und … Weiterlesen …

Insulinrezeptorsubstrat

(n) Synonym: IRS-1 Die Bindung des Insulins an die α-Untereinheiten des tetrameren Insulinrezeptors führt zu einer Tyrosinphosphorylierung der zytoplasmatischen Domänen der β-Untereinheit. Dies ermöglicht die Bindung des Insulinrezeptorsubstrates an den Rezeptor.

spezifisch-dynamische Wirkung

(f) Synonym: SDW Erhöhung des →Energieumsatzes infolge der Nahrungsaufnahme (Verdauung und Absorption). Siehe →spezifisch-dynamische Wirkung der Nahrung.

Triglyceride

(npl) Synonym: Triacylglycerine Triglyceride sind komplexe Transportformen von →Fettsäuren, bestehend aus Glycerin plus 3 Fettsäuremolekülen. Sie sind im Pflanzen-und Tierreich vorhanden, vor allem in Form von Speisefett im →Fettgewebe, das als Energiereserve dient. Sie sind schnell abbaubar durch →Lipasen und werden im Plasma in →triglyceridreichen … Weiterlesen …

Beta-Hydroxy-beta-methyl-glutaryl-Coenzym-A

(n) Synonyme: Beta-Hydroxy-betamethyl-glutaryl-CoA, Hydroxymethylglutaryl-CoA, HMG-CoA Beta-Hydroxy-beta-methyl-glutaryl-Coenzym-A entsteht aus Acetyl-Coenzym A und Acetoacetyl-Coenzym A als Reaktionsschritt bei der Ketonkörperbildung in der Leber und der →Cholesterinbiosynthese. Katalysiert wird die Reaktion durch die →Beta-Hydroxy-beta-methyl-glutaryl-Coenzym-A-Synthetase.

Set-Point-Theorie

(f) Theorie, wonach jeder Mensch ein „vorgegebenes“ (Set-Point) Gewicht hat: Wer z. B. durch eine hypokalorische Diät sein Set-Point-Gewicht unterschreitet, dessen Körper aktiviert kompensatorische Mechanismen, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen: z. B. Senkung des Grundumsatzes.

Braunes Fettgewebe

(Wikipedia) Das braune oder plurivakuoläre Fettgewebe ist eine spezielle Form des Fettgewebes, dessen Zellen in der Lage sind, durch die Oxidation von Fettsäuren Wärme zu produzieren (Thermogenese). Dies geschieht in zahlreichen Mitochondrien, die auch für die gelb-bräunliche Färbung des Gewebes verantwortlich sind. Biochemisch wird durch … Weiterlesen …

Untergewicht

(Wikipedia) Als Untergewicht wird ein Körpergewicht bei einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 18,5 kg/m² bezeichnet. Bei Kindern ist eine Bewertung anhand des BMI nur bedingt geeignet, hier müssen altersabhängige Referenzwerte oder das Längensollgewicht herangezogen werden. Ein Längensollgewicht unter 90 % ist für untergewichtige Kinder kennzeichnend. … Weiterlesen …

Reizdarm

Reizdarm (Colon irritabile) tritt häufig bei Menschen zwischen dem 20. bis 30. Lebensjahr auf. Frauen leiden häufiger unter Reizdarm als Männer. Reizdarm kommt relativ häufig vor, so haben zwei von zehn Menschen im Laufe ihres Lebens Reizdarm-Symptomatiken wie Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall. Auch wenn Reizdarm … Weiterlesen …