Wägung

(f) Die Wägung gehört zu den Methoden zur Erhebung der Nahrungsaufnahme. In experimentellen Situationen wiegt man die Nahrungsmenge auf dem Teller und den Essensrest. Aus der Differenz und der →Nahrungszusammensetzung lässt sich der →Energiegehalt auf ca. 2 % Genauigkeit errechnen. Den Energiegehalt kann man auch … Weiterlesen …

Körperfett

(n) Siehe →Fettmasse, →Gesamtfettmasse und →Körperzusammensetzung

Dipeptidylpeptidase 4

(Wikipedia) Das proteolytische Enzym Dipeptidylpeptidase 4 (Kurzformen: DPP 4, auch DPP IV, DP IV) wird den Exopeptidasen zugeordnet. Es ist ein Oberflächenprotein und spaltet am N-Terminus eines Peptides Dipeptide ab. DPP4 ist der Rezeptor für MERS-CoV. Dieser Text basiert auf dem Artikel Dipeptidylpeptidase 4 aus … Weiterlesen …

Übergewicht in der EU

Europa-Parlament

Im Oktober hat das Europäische Parlament auf Ersuchen des Unterausschusses für Gesundheit, kurz SANT, eine Studie über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen bei der Prävention und Behandlung von Adipositas veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine chronische, komplexe und multifaktorielle Erkrankung, die auch in der … Weiterlesen …

medikamentöse Therapie (f) der Adipositas

Die medikamentöse Therapie der Adipositas hat das Ziel, eine für die langfristige Gewichtsreduktion notwendige Ernährungsumstellung in einem integrierten Konzept zu unterstützen. Eine alleinige pharmakologische Körpergewichtsabnahme mit Hilfe von Medikamenten kann allenfalls einen kurzfristigen Erfolg aufweisen. Wichtig für einen langfristigen Erfolg ist eine →Lifestyle-Modifikation, die allerdings … Weiterlesen …

Bezafibrat

(n) Synonym: 2-{4-[2-(4-Chlorbenzoylamino)-ethyl]-phenoxy}-2-methylpropansäure Lipidsenker aus der Gruppe der Clofibratanaloga. Bezafibrat wirkt wie die Muttersubstanz Clofibrat durch mehrere Mechanismen, die nicht alle im Detail aufgeklärt sind. Hauptwirkung ist die Stimulation der peripheren Lipoproteinlipase, die zum effektiven Abbau der triglyceridreichen Lipoproteine führt. Durch den gesteigerten VLDL-Katabolismus kommt … Weiterlesen …

braunes Fettgewebe

(n) Besonders mitochondrienreiches Fettgewebe, das vor allem bei Neugeborenen vorkommt. Der Anteil ist gering und befindet sich vor allem perirenal, rudimentär auch abdominal, zervikal, axillär und interskapulär. Die Bedeutung des braunen Fettgewebes liegt in der →fakultativen Thermogenese in Form von Wärmebildung zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur … Weiterlesen …

Colipase

(f) Aus dem Pankreas stammendes Peptid, das von der Pankreaslipase unter physiologischen Bedingungen, d. h. in Anwesenheit von →Gallensäuren und Phospholipiden, benötigt wird, um an die emulgierten Lipidtröpfchen zu binden und die Triglyceride dann zu spalten. Colipase wird inaktiv als Pro-Colipase im Pankreas synthetisiert und … Weiterlesen …

Malignome

(npl) Ungenaue Bezeichnung für bösartigen →Tumor. Mehrere groß angelegte epidemiologische Studien, insbesondere die der American Cancer Society, zeigten, dass ein Zusammenhang bei Frauen zwischen →Mammakarzinom, Korpus- und Zervixkarzinom des Uterus und einer zunehmenden →Adipositas besteht. Bei Männern fand sich vor allen Dingen ein Zusammenhang zwischen … Weiterlesen …

essenzielle Aminosäuren

(fpl) Der Mensch hat im Verlauf der Evolution die Fähigkeit zur Biosynthese von etwa der Hälfte der 20 proteinogenen Aminosäuren verloren. Diese essenziellen Aminosäuren müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. So kann der menschliche Organismus die verzweigtkettigen Aminosäuren wie Valin, Leucin, Isoleucin und Threonin, … Weiterlesen …