Die Darmflora als therapeutisches Ziel

Übergewicht - Darmflora

Übergewicht, Erwachsenen-Zuckerkrankheit und niedrig-schwellige Entzündungen werden zu weltweiten Epidemien. In dieser Hinsicht bietet die Literatur ein neuartiges Konzept, das wir „MicrObesity“ (Mikroben und Übergewicht, englisch „obesity“) nennen und das sich der Entschlüsselung der spezifischen Rolle der Dysbiose und ihrer Auswirkungen auf den Stoffwechsel des Wirts … Weiterlesen …

Ernährungsberatung

(f) Eine „gute“ Ernährungsberatung soll dem adipösen Patienten in allen Lebenssituationen mit wissenschaftlich fundiertem Wissen zur Seite stehen. Nicht nur fundiertes Ernährungswissen, sondern auch grundlegende Kenntnisse aus der Ernährungspsychologie, der Ernährungssoziologie, praktische küchentechnische und rhetorische Erfahrungen sollten in der Ernährungsberatung miteinander verknüpft sein.

Nahrungspräferenz

(f) Die Bevorzugung bestimmter Geschmacksqualitäten bei der Mahlzeitenzusammenstellung beeinflusst die →Energieaufnahme und damit die Disposition zur →Adipositas. Insbesondere die Nahrungspräferenz Adipöser für fettreiche Speisen ist ein wichtiger Aspekt der Pathogenese der Übergewichtigkeit. Die Nahrungspräferenz scheint weniger genetisch determiniert zu sein als vielmehr psychosozialen und kulturellen … Weiterlesen …

Insulinrezeptorsubstrat

(n) Synonym: IRS-1 Die Bindung des Insulins an die α-Untereinheiten des tetrameren Insulinrezeptors führt zu einer Tyrosinphosphorylierung der zytoplasmatischen Domänen der β-Untereinheit. Dies ermöglicht die Bindung des Insulinrezeptorsubstrates an den Rezeptor.

hormonelle Kontrazeptiva

(npl) Es wird zwischen Östrogen-Gestagen-Präparaten (Einphasen-, Zweiphasen-und Dreiphasen-Methode) und reinen Gestagenpräparaten (Minipille) unterschieden. Es handelt sich um oral hochwirksame Präparate zur Konzeptionsverhütung. Etwa 10 % der Frauen nehmen während der ersten 6 Monate unter Ovulationshemmung 2–3 kg zu. →Östrogene bedingen durch Kochsalz- und Wasserretention eine … Weiterlesen …

Lipomatose

(f) Gehäuftes Auftreten von Lipomen, auch die regionale Vermehrung von Fettgewebe. →Lipome sind gutartige Geschwulste aus vergrößerten Fettgewebszellen (→Adipozyt), die angeboren oder erworben sind und bei multiplem Auftreten als Lipomatose bezeichnet werden. Eine regionale Vermehrung von Fettgewebe kann als →Madelung-Fetthals durch diffuse Zunahme des Unterhautfettgewebes … Weiterlesen …

STH

(n) Synonyme: somatotropes Hormon, Somatotropin, Wachstumshormon Einkettiges Peptidhormon mit einem Molekulargewicht von ca. 22 000, das aus 191 →Aminosäuren besteht. Seine Wirkung ist streng artspezifisch, sodass etwa Somatotropin, das aus Rinderhypophysen gewonnen wurde, beim Menschen wirkungslos bleibt. STH besitzt ein sehr weites Wirkungsspektrum. Es löst … Weiterlesen …

biogene Amine

(n) Kleine Mengen bestimmter Aminosäuren werden durch Decarboxylierung abgebaut. Dabei entstehen im Allgemeinen Monoamine, die so genannten biogenen Amine. Vom biogenen Amin Dopamin leiten sich die →Catecholamine Noradrenalin und →Adrenalin ab. Biogene Amine, die insbesondere einen Einfluss auf die Nahrungsaufnahme besitzen, sind: →Dopamin bewirkt eine … Weiterlesen …

Morbus Dercum

(m) Synonyme: Dercum-Krankheit, Dercum-Syndrom, Adipositas dolorosa Eine Form von zonaler Adipositas mit schmerzhafter →Lipomatose. Als eine regionale Fettverteilungsstörung darf man sie nicht mit der generellen Adipositas verwechseln. Siehe auch →Madelung-Fetthals.

Hyperthyreose

(f) Überfunktion der Schilddrüseninkretion; führt zu krankhaften Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Neben Symptomen wie Struma, Tachykardien, Haarausfall etc. kommt es zur Gewichtsabnahme aufgrund einer Erhöhung des →Grundumsatzes. Die Patienten sind typischerweise schlank bzw. untergewichtig trotz auftretender Heißhungerattacken.