LH

(n) Synonyme: Luteinisierungshormon, luteinisierendes Hormon Der Wirkungsmechanismus erfolgt über Hormonrezeptoren an den Intestinalzellen der Keimdrüsen. Es werden durch LH Ovulation und Follikelreifung ausgelöst, daraus entsteht der Gelbkörper, das Corpus luteum (Syntheseort von Östrogenen und Progesteron). Beim Mann regt LH das Wachstum der Leydig-Zwischenzellen des Hodens … Weiterlesen …

Androstendion

(n) Androgenes Steroidhormon, in geringen Mengen von der Nebennierenrinde und vom Ovarium gebildet (→Androgene).

Ganzkörperkalium

(n) Mit dieser Methode (→Isotopenverdünnungsmethoden) lassen sich in Kombination mit der Neutronenaktivierung muskuläre und nichtmuskuläre Komponenten der fettfreien Masse differenzieren. Sie birgt allerdings einige Fehler in der Messgenauigkeit und -konstanz (→Körperzusammensetzung).

Genetik

(f) Jede 2. Adipositas ist vererbt, wobei der Vererbungsgrad vom Adipositastyp abhängt. →BMI und subkutanes →Fettgewebe sind gering genetisch beeinflusst. →Gesamtfettmasse und viszerales Fettgewebe unterliegen deutlich der Vererbung. Der Energieverbrauch mit allen beteiligten Komponenten wie →Grundumsatz, →Thermogenese und körperliche →Aktivität ist genetisch geprägt. Es besteht außerdem … Weiterlesen …

Wasser

(n) Ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Körpers ist Wasser. 50–60% des Körpergewichtes eines Erwachsenen, beim Säugling sogar 70 %, bestehen aus Wasser. Ein Wasserverlust von 10 % des Körpergewichtes erzeugt bereits schwere Krankheitserscheinungen (Bluteindickung, Kreislaufversagen), ein Verlust von 15–20% führt zum Tod. Im Körper dient … Weiterlesen …

Apoplexia

(f) Synonym: Apoplexie (gr. apoplexia = Schlagfluss) Apoplexia cerebri: Gehirnschlag oder →Schlaganfall (apoplektischer Insult, zerebrale Apoplexie, vaskulär-zerebraler Insult) macht etwa 15 % aller Todesfälle aus. Männer sind etwa gleich stark betroffen wie Frauen. Es handelt sich immer um eine mit einem Sauerstoffmangel einhergehende Kreislaufstörung im … Weiterlesen …

Glukoseabhängiges insulinotropes Peptid

(Wikipedia) Das Glukoseabhängige insulinotrope Peptid (GIP), früher mit dem gleichen Akronym als Gastroinhibitorisches Peptid oder Gastrointestinales inhibitorisches Peptid bezeichnet, besteht aus 42 Aminosäuren und ist ein in den K-Zellen des Zwölffingerdarms (Duodenum) gebildetes Peptidhormon. Dieser Text basiert auf dem Artikel Glukoseabhängiges insulinotropes Peptid aus der … Weiterlesen …

Gallensäuren

(fpl) Polare Abkömmlinge des →Cholesterins, die meist als konjugierte Gallensäuren vorliegen, d. h. sie sind aus zwei Bestandteilen zusammengesetzt: einer Säure (Cholsäure, Desoxycholsäure oder Lithocholsäure) und dem säureamidgebundenen Glycin oder Taurin. Täglich werden – u. a. in Abhängigkeit von der Gallensäureausscheidung über die Fäzes – … Weiterlesen …