Übergewicht führt nicht zu Darmträgheit

Nicht wenige „selbst ernannte“ Verstopfungs-Experten in der Regenbogenpresse, wenig fundierte Ratgeber im Buchhandel oder schnell heruntergeschriebene Internet-Beratungsangebote behaupten immer wieder: „Übergewicht führt zu Verstopfung“. Begründet wird dies mit hanebüchenen Erklärungen, wie zum Beispiel: „Bei Fettleibigkeit wird die Bauchmuskulatur durch Fett ersetzt und dann funktioniert beim … Weiterlesen …

Waist-to-Height Ratio

(Wikipedia) Der (auch die oder das) WHtR (von englisch Waist-to-Height Ratio ‚Taille-zu-Größe-Verhältnis‘) ist der Quotient aus Taillenumfang und Körpergröße. Es soll im Gegensatz zum weit verbreiteten Body-Mass-Index (BMI) eine Aussage über die Verteilung des Körperfetts machen und eine größere Aussagekraft bezüglich der gesundheitlichen Relevanz von … Weiterlesen …

weißes Fettgewebe

(n) Ein Gewebeverband aus →Fettzellen bildet das →Fettgewebe, welches beim erwachsenen Menschen praktisch ausschließlich als weißes Fettgewebe vorliegt. Im Gegensatz zum Neugeborenen, bei dem ein gewisser Prozentsatz aus braunem Fettgewebe besteht, welches eine höhere Mitochondriendichte und eine verstärkte Fähigkeit zur Wärmebildung besitzt.

Bewegungstherapie

(f) Als wesentliche Ursache für die Entstehung der Adipositas gilt →Bewegungsmangel. Bewegungstherapie stellt eine kausale Behandlungsform dafür dar, dennoch wird sie nur selten in die Überlegungen der Adipositastherapie einbezogen. Die Vorteile der Bewegungstherapie in der Behandlung der Adipositas sind bezogen auf: Gewicht und Körperzusammensetzung: verstärkte … Weiterlesen …

Ernährungsumstellung

(f) Adipöse Personen ernähren sich häufig zu kalorien- und fettreich und nehmen zu viel →Alkohol zu sich. Die Gesamtenergieaufnahme setzt sich oft wie folgt zusammen: →Kohlenhydrate 43 %, →Protein 14 %, →Fett 38 % und Alkohol 5 %. Eine Umstellung der Ernährung beinhaltet daher oft … Weiterlesen …

modifiziertes Fasten

(n) Synonym: →PSMF Im Gegensatz zum totalen →Fasten, bei dem absolute Nahrungskarenz besteht und ausschließlich energiefreie Getränke zugelassen sind, erlaubt modifiziertes Fasten geringe Mengen an →Eiweiß und/oder →Kohlenhydraten. In der Regel beläuft sich die Energiezufuhr dadurch täglich auf ca. 150–300 kcal. Modifizierte Fastenkuren sind beispielsweise … Weiterlesen …

Kohlenhydrate

(npl) Substanzklasse, für die als Hauptbausteine Kohlenstoff und Wasser im Verhältnis 1:1 charakteristisch sind. Kohlenhydrate zählen zusammen mit →Eiweiß und →Fett zu den Energie liefernden Nährstoffen. Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel enthalten häufig wichtige →Vitamine, →Mineralstoffe und →Spurenelemente. Man unterscheidet zwischen hochmolekularen, schwer löslichen, komplexen Kohlenhydraten, den so … Weiterlesen …

Insulinsignalkaskade

(f) Durch die Bindung des →Insulins an den Insulinrezeptor ausgelöste Abfolge von Reaktionen, deren Abfolge z. Zt. charakterisiert wird.

Sättigungshormon und metabolische Reaktion auf eine intermittierende Hochenergiediät unterscheiden sich bei Ratten, die Langzeitdiäten mit hohem Protein- oder Präbiotika-Gehalt bekommen

Energie- und fettreiche Diät

Große Unterschiede in der Zusammensetzung der Ernährung zwischen der frühen Entwicklung im Leben und dem Erwachsenenalter können sich nachteilig auf das Risiko von Fettleibigkeit auswirken. Wir untersuchten die Auswirkungen einer intermittierenden Diät mit hohem Fett-/Saccharosegehalt (HFS) auf die Reaktion von Sättigungshormon und Serummetaboliten bei unterschiedlichen … Weiterlesen …

Gastrointestinaltrakt

(m) Synonym: Magen-Darm-Trakt Magen und Dünndarm als Teile des Verdauungstraktes.