Malassimilation

(f) Gestörte Nährstoffausnutzung mit der Gefahr einer Unterversorgung mit Energie und einem Mangel an Vitamin D und Calcium. Malassimilation kann z. B. Folge von Magenoperationen sein. Der unphysiologische schnelle Übertritt großer Mengen an Speisebrei mit schneller Passage im oberen Dünndarm hat eine verminderte Stimulation des … Weiterlesen …

Kwashiorkor

(m) Krankheitsbild bei Säuglingen und Kleinkindern infolge chronischem Eiweiß- und Vitaminmangel insbesondere in den Entwicklungsländern. Einseitige Ernährung führt dabei zu Gedeihstörungen mit Leberschädigung, Hypoglykämie und Hypoproteinämie. Als Folgeerscheinungen treten Eisenmangelanämie, →Osteoporose, Muskelatrophie und der charakteristische aufgetriebene Bauch aufgrund von hypoproteinämischem Aszites auf.

Hypothalamus

(m) Unterhalb des Thalamus gelegene zentralnervöse Region, Teil des Zwischenhirns. Zum Hypothalamus gehören Chiasma opticum, Tractus optici, Tuber cinereum, Lamina terminalis, die Hypophyse und das paarige Corpus mamillare. Der Stellenwert des Hypothalamus als zentraler Integrationsort für die Informationsverarbeitung im Rahmen der Regulation der Nahrungsaufnahme geht … Weiterlesen …

intraabdominell

Synonym: intraabdominal, innerhalb des Bauchraums Im Bereich der Adipositas hat eine Vermehrung des intraabdominellen Fettes Einfluss auf metabolische Begleiterkrankungen. Die Adipositas, insbesondere die abdominale Fettverteilungsform, ist eng mit dem →metabolischen Syndrom verknüpft. Am genauesten lässt sich das intraabdominelle (viszerale) Fett mit Hilfe der Computertomographie ermitteln.

RS-1

→Insulinrezeptorsubstrat

Körpergewicht

(Wikipedia) Das Körpergewicht, eigentlich Körpermasse, ist ein biometrisches Merkmal und bezeichnet die physikalische Masse eines Menschen, üblicherweise angegeben in Kilogramm (kg). Es ist kurz nach der Geburt (Geburtsmasse) am geringsten und nimmt dann bis zum Erwachsenenalter bei normaler Entwicklung zusammen mit der Körpergröße stetig zu. … Weiterlesen …

Gicht

(f) Purinstoffwechselstörung, die laborchemisch durch Harnsäureerhöhung (→Hyperurikämie) und klinisch durch schmerzhafte Entzündungen peripherer Gelenke gekennzeichnet ist. Man unterscheidet die primäre Gicht (angeborene Stoffwechseldefekte) von der sekundären Gicht, die entweder durch erhöhten Harnsäureanfall (Ernährung, gesteigerter Zelluntergang) oder verminderte Harnsäureausscheidung (Nierenfunktionsstörung) bedingt ist. Wegen der häufigen Kombination … Weiterlesen …

Präadipozyt

(m) Vorläuferzelle des →Adipozyten. Fettzellen entwickeln sich aus Stammzellen und liegen als Vorläuferzellen im Fettgewebe ohne fettspeichernde Funktion in Form von Präadipozyten vor. Bei der Entwicklung einer →Adipositas können sie unter dem Einfluss hormoneller, ernährungsbedingter oder medikamentöser Faktoren aktiviert und in reife Adipozyten umgewandelt werden. … Weiterlesen …

Renin-Angiotensin-System

(n) Synonym: RAS System mit regulierender Funktion des →Blutdrucks sowie des Wasser- und Elektrolythaushalts. Renin ist eine vom juxtaglomerulären Apparat der Niere produzierte Proteinase, welche Angiotensinogen in →Angiotensin umwandelt. Renin wird bei verringerter Nierendurchblutung und bei Natriummangel vermehrt freigesetzt. Angiotensin bewirkt direkt eine Gefäßkontraktion sowie … Weiterlesen …