Familienstudien

(fpl) Zu unterscheiden sind Familienuntersuchungen, Adoptionsstudien sowie Studien zur →Triglyceridsynthese. Familienuntersuchungen können lediglich Hinweise auf einige Erbfaktoren geben. Bei →Adoptionsuntersuchungen kann zwischen erblichen Faktoren und familiärer Umgebung als mögliche Ursachen der Adipositas unterschieden werden. Bei Triglyceridsynthesestudien können monozygote und dizygote Zwillinge unterschieden werden, bei letzteren … Weiterlesen …

essenzielle Aminosäuren

(fpl) Der Mensch hat im Verlauf der Evolution die Fähigkeit zur Biosynthese von etwa der Hälfte der 20 proteinogenen Aminosäuren verloren. Diese essenziellen Aminosäuren müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. So kann der menschliche Organismus die verzweigtkettigen Aminosäuren wie Valin, Leucin, Isoleucin und Threonin, … Weiterlesen …

D-Thyroxin

(n) Rechtsdrehende, biologisch inaktive Form des Schilddrüsenhormons L-Thyroxin. Siehe auch →Schilddrüsenhormone.

Hyperurikämie

(f) Erhöhung der Harnsäurekonzentration des Blutes. Hyperurikämie und →Hypertriglyzeridämie sind häufig assoziiert, wobei ein gemeinsamer Stoffwechseldefekt nicht nachgewiesen werden konnte. Eine Therapie mit Allopurinol senkt z. B. die →Triglyceride nicht. Anzunehmen ist eher, dass bestimmte Umstände wie →Übergewicht, →Alkohol oder Therapie mit Thiaziden beide Parameter … Weiterlesen …

Gesamtenergieumsatz

(m) Gesamtenergieumsatz des Organismus unter körperlicher Arbeit. Durch die Aufnahme und Verstoffwechselung von energiereichen Nährstoffen wird in den Zellen des Körpers Energie gewonnen (→Energieaufnahme), die zur Aufrechterhaltung von Zellleistungen benötigt wird. Die vom Gesamtorganismus abgegebene und gespeicherte Energie wird als Gesamtenergieumsatz bezeichnet. Der morgendliche Ruhe-Nüchtern-Umsatz … Weiterlesen …

Kalorie

(f) Gebräuchliche, aber veraltete Angabe des Energiegehaltes von Nahrungsmitteln (→Brennwerte). Üblicherweise wird der Brennwert in Kilokalorien angegeben (1 kcal = 1000 cal). Beim physiologischen Brennwert entspricht 1 thermochemische Kalorie 4,184 Joule (→Joule), 1 kJ = 0,239 kcal.

Coenzyme

(npl) Niedermolekulare, dialysable organische Verbindungen, die Elektronen, Molekülgruppen oder Wasserstoff übertragen und bei vielen Enzymreaktionen als Ergänzung der katalytischen Wirksamkeit der →Enzyme notwendig sind. Neben freien Coenzymen, die sich nur während der Reaktion an die Enzyme anlagern, gibt es auch fest – als prosthetische Gruppe … Weiterlesen …

genetische Syndrome

(npl) Mit Adipositas zu tun haben das →Prader-Labhart-Willi-Syndrom und das Laurence-Moon-Bardet-Biedl-Erbsyndrom (→Bardet-Biedl-Syndrom). Diese unterscheiden sich in ihrer phänotypischen Ausprägung von der „gewöhnlichen“ Adipositas. Sie sind meistens begleitet von Kleinwuchs, geistiger Retardierung und Hypogonadismus. Es liegen Chromosomenveränderungen vor, die bei der normalen Adipositas nicht vorkommen.

Zucker (Kohlenhydrate mit hohem glykämischen Index)

Zucker

Ursachen von Übergewicht (Folge 12 von 14) Zucker macht dick. Darüber besteht kein Zweifel. Aber schuld ist nicht die viele Energie, die im Zucker chemisch gebunden ist. Schuld ist, dass Zucker ein starkes Stoffwechsel-Gift ist, er also im Körper toxisch wirkt. Diese Giftigkeit von Zucker … Weiterlesen …

Zufuhrempfehlungen

(fpl) Abhängig von wissenschaftlichen Erkenntnissen geben in bestimmten Abständen verschiedene unabhängige Organisationen Empfehlungen für die tägliche Nahrungsaufnahme (→Energiebedarf, →Energiezufuhr) von →Nährstoffen, →Vitaminen, →Spurenelementen und Mineralstoffen heraus. Siehe dazu auch →Diätverordnung, →Richtlinien, →DGE und →RDA. Gemeinschaftliche Empfehlungen der ÖGE (Österreichische Gesellschaft für Ernährung), der SGE (Schweizerische … Weiterlesen …