Die Shangri-La-Diät

Revolutionär: abnehmen mit Zucker! Es klingt absurd, was Ernährungsexperte Seth Roberts behauptet, doch zahllose Testpersonen bestätigen: Zweimal täglich einen Löffel Zucker in Wasser gelöst einnehmen und der Hunger ist wie weggeblasen. Man könnte schlemmen wie im Schlaraffenland, verspürt aber gar nicht erst das Bedürfnis. Und … Weiterlesen …

pankreatische Lipase

(f) ein Enzym des exokrinen Anteils des →Pankreas, welches an der →Fettverdauung beteiligt ist. Es spaltet →Triglyceride in Glycerin und →freie Fettsäuren im Darmlumen. Anschließend werden diese in Form von Mizellen, welche sich aus den aufgespaltenen Triglyceriden und aus der Galle stammenden Gallensalzen (siehe →Gallensäuren) … Weiterlesen …

Neuropeptide

(npl) Eiweißverbindungen, die als →Neurotransmitter an der Modulation zentralnervöser Steuerungsvorgänge beteiligt sind. Die meisten Neuropeptide sind als Peptidhormone z. B. im Gastrointestinaltrakt bekannt und haben darüber hinaus Steuerungsfunktionen im Zentralnervensystem. Peptidhormone sind im Gegensatz zu Steroidhormonen, die enzymatisch aus →Cholesterin entstehen, nach den Prinzipien der … Weiterlesen …

Kolonkarzinom

(n) Die Häufigkeit dieser Neoplasie ist vor allem bei Männern erhöht. Bei der Genese diskutiert man bezüglich der Adipositas vor allem nahrungsabhängige Faktoren wie verminderte Ballaststoffaufnahme und eine erhöhte Aufnahme von →Fett bzw. gesättigten →Fettsäuren, weniger hormonelle Veränderungen. Auch sollen →Alkohol und →Nicotin eine Rolle … Weiterlesen …

pankreatisches Polypeptid

(n) Synonym: PP →Langerhans-Inseln und die im exokrinen →Pankreas liegenden PP-Zellen setzen nach oraler Gabe von →Eiweiß, →Fett und →Kohlenhydraten das pankreatische Polypeptid frei. Es hemmt die Pankreasenzym-und Bicarbonatsekretion sowie die Motilität der ableitenden Gallenwege. Die physiologische Bedeutung dieses Hormons ist noch weitgehend unklar. Die … Weiterlesen …

Lifestyle-Modifikation

(f) Der Begriff Lifestyle-Modifikation fasst das Konzept der Kombination von →Diät, also Reduktion der Nahrungsaufnahme, mit begleitender Änderung der Lebensgewohnheiten in der →Adipositastherapie zusammen. Dabei soll eine Veränderung der physischen und psychischen Lebenseinstellung zusätzlich zur →Ernährungsumstellung eine langfristige Gewichtsreduktion erreichen. Hierzu gehören Motivation zur Steigerung … Weiterlesen …

Prävalenz der Adipositas

(f) Die Prävalenz bezeichnet die Häufigkeit eines bestimmten Merkmals (in diesem Fall der Adipositas) zum Zeitpunkt der Datenerhebung. Für Deutschland liegen Daten der →DHP-Studie, des →MONICA-Projekts und der →VERA-Studie vor. Nach Daten der VERA-Studie betrug 1988 die Präadipositas (BMI 25–30) altersabhängig 15% (Pat. 18–24 Jahre) … Weiterlesen …

Glykosylierung

(f) Die Anlagerung von Zuckermolekülen in längeren Ketten an verschiedene Proteine im Plasma und im Gewebe bei deutlich erhöhten Blutzuckerwerten. Von der Glykosylierung sind neben einigen Plasmaproteinen vor allem das Kollagen im Bindegewebe sowie Proteine der vaskulären Basalmembran im Bereich der Netzhaut und der Nierenglomerula … Weiterlesen …

Early Adiposity Rebound

(m) Begriff aus der Entwicklung von Adipositas bei Kindern. Unter Early Adiposity Rebound versteht man einen ungewöhnlich frühen Zeitpunkt des Wiederanstiegs der BMI-Kurve nach dem Absinken in der Zeit nach dem ersten Lebensjahr. Normalerweise sinkt der →BMI bei Kindern nach dem ersten Lebensjahr aufgrund des … Weiterlesen …