Colipase

(f) Aus dem Pankreas stammendes Peptid, das von der Pankreaslipase unter physiologischen Bedingungen, d. h. in Anwesenheit von →Gallensäuren und Phospholipiden, benötigt wird, um an die emulgierten Lipidtröpfchen zu binden und die Triglyceride dann zu spalten. Colipase wird inaktiv als Pro-Colipase im Pankreas synthetisiert und … Weiterlesen …

Elektronische Personen-Waagen – wie sie funktionieren

DMS-Wägezelle

Das zentrale Element einer modernen elektronischen Waage ist die Wägezelle. Wägezellen bestehen aus einem Kraftaufnehmer (auch Kraftsensor genannt) und einem Dehn-Messstreifen (DMS), zusammen auch als DMS-Wägezelle bezeichnet. Als Kraftaufnehmer dient ein sogenannter Federkörper: Das ist ein geeignet geformtes Stück Metall, dessen Größe und/oder Form sich … Weiterlesen …

Lean Body Mass

(f) Synonym: LBM, →fettfreie Körpermasse Bei der Bestimmung der Körperzusammensetzung wird die Körpermasse in unterschiedliche Kompartimente eingeteilt. Die Lean Body Mass errechnet sich dabei aus der Körpermasse minus Masse des Fettgewebes und entspricht dem Muskelprotein, den Mineralien, Glykogen und dem Körperwasser, ausgenommen der Wasseranteil des … Weiterlesen …

Rauchen

(n) Rauchen hat einen Einfluss auf das Gewicht. →Nicotin stimuliert die postprandiale →Thermogenese, steigert den →Grundumsatz und hemmt die →Lipoproteinlipase. Häufig beobachtet man nach Einstellung des Nicotinkonsums eine Zunahme des Körpergewichts. In der →VERA-Studie fand man, dass der Anteil der Adipösen bei männlichen Exrauchern 18 … Weiterlesen …

Tumor

(m) Allgemeine Bezeichnung für eine umschriebene Schwellung von Körpergeweben. Diese kann durch Entzündung, bös-oder gutartige Neubildung von Geweben oder auch durch eine Eiter-, Wasser- oder Luftansammlung bedingt sein. Meist wird der Begriff Tumor aber als Synonym für eine bösartige Neubildung verwendet.

orale Antidiabetika

(npl) Medikamente für die Behandlung eines →Diabetes mellitus im Alter, überwiegend →Diabetes mellitus Typ II Die Patienten sind meist übergewichtig. Orale Antidiabetika setzt man erst dann ein, wenn eine alleinige diätetische Therapie versagt hat. Die wichtigsten Substanzklassen sind Derivate von →Sulfonylharnstoffen und →Biguaniden. Sie wirken … Weiterlesen …

Dopamin

(n) Ein →Neurotransmitter, der u.a. auch eine Wirkung auf das Hunger-Ess-Zentrum im lateralen Hypothalamus hat. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Nahrungsaufnahme und der Dopaminkonzentration. Es wurde beobachtet, dass die Zufuhr von spezifischen Hauptnährstoffen die Serumspiegel von Aminosäuren veränderte. So erhöhte ein bevorzugter Eiweißkonsum den … Weiterlesen …

Alkoholmissbrauch

(m) Synonym: Alkoholabusus Zeitweiliger oder dauernder übermäßiger →Alkoholkonsum, der zu vorübergehenden oder bleibenden körperlichen Schäden wie Störungen im Zentralnervensystem mit Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmung, Fettleber, Leberzirrhose und Hepatitis führt. Der Alkoholkonsum ist in den letzten 20 Jahren um das Vierfache angestiegen, wodurch Alkohol auch zunehmend zur … Weiterlesen …

Fasten

(n) Nulldiät. Diese Art des Abnehmens ist obsolet. Siehe auch Anhang Diäten.

atherogener Index

(m) Quotient, der die atherogenen und die antiatherogenen Lipoprotein-Spiegel berücksichtigt. Es existieren – je nach Methode bzw. nationalen Richtlinien – unterschiedliche atherogene Indizes mit folgenden Referenzbereichen: LDL-Cholesterin/HDL-Cholesterin: < 3,5 Gesamtcholesterin/HDL-Cholesterin: < 5 Beta-Lipoprotein-Cholesterin/Alpha-Lipoprotein-Cholesterin: < 3,5 Grundsätzlich ist die Bedeutung solcher Quotienten nur von begrenztem Wert, … Weiterlesen …