Kalorie

(f) Gebräuchliche, aber veraltete Angabe des Energiegehaltes von Nahrungsmitteln (→Brennwerte). Üblicherweise wird der Brennwert in Kilokalorien angegeben (1 kcal = 1000 cal). Beim physiologischen Brennwert entspricht 1 thermochemische Kalorie 4,184 Joule (→Joule), 1 kJ = 0,239 kcal.

diätetische Lebensmittel

(npl) Lebensmittel, die nach der →Diätverordnung vom 25. August 1988 für eine besondere Ernährung bestimmt sind. Dazu müssen sie den besonderen Ernährungserfordernissen folgender Verbrauchsgruppen entsprechen: bestimmter Gruppen von Personen, deren Verdauungs- oder Resorptionsprozess oder Stoffwechsel gestört ist, oder bestimmter Gruppen von Personen, die sich in … Weiterlesen …

Essstörung

(f) Krankhaftes →Essverhalten, das zu verschiedenen Formen der Mangelernährung führen kann: quantitative oder qualitative Fehlernährung. Man unterscheidet zwischen →Anorexia nervosa, →Binge Eating Disorder und →Bulimia nervosa.

Echokardiographie

(f) Ultraschalluntersuchung des Herzens mit Schalleinstrahlung von links-präkardial, wobei je nach Neigung des Schallkopfes definierte Schnittebenen untersucht und dabei in dieser Ebene gelegene Strukturen erfasst werden. Bei Adipösen kommt es zur Steigerung des enddiastolischen und endsystolischen Durchmessers, Zunahme der Septumdicke, der Austreibungszeit und des Schlagvolumens. … Weiterlesen …

PHLA

(f) →post-Heparin-lipolytische Aktivität

Esskontrolle

(f) Synonyme: →Restrained Eating, gezügeltes Essverhalten Ein „Restrained Eating" oder gezügeltes Essverhalten ist nicht immer erfolgreich. Bestimmte Umstände wie z. B. Alkoholkonsum, „Diätfehler“ oder emotionale Belastungen können dazu führen, dass gezügelte Esser jegliche Kontrolle aufgeben und zügellos essen. Dieser Effekt wird als Enthemmung der kognitiven … Weiterlesen …

Androstendion

(n) Androgenes Steroidhormon, in geringen Mengen von der Nebennierenrinde und vom Ovarium gebildet (→Androgene).

Acetoacetat

(n) Salz bzw. Anion der →Acetessigsäure. Gehört neben →Aceton und →Beta-Hydroxybutyrat zu den →Ketonkörpern. Aus Acetoacetat (CH3-CO-CH2-COO-) entsteht unter Abspaltung von Kohlendioxid (CO2) Aceton (CH3-CO-CH3).

Leptin

(n) →Protein, das im Fettgewebe produziert wird und im Gehirn an der Steuerung des Hunger- und Sättigungsgefühls teilnimmt. Die Konzentration des ins Blutplasma freigesetzten Leptins gibt dabei die →Fettmasse des Körpers wieder. Durch steigende Leptinspiegel wird eine Verstärkung des Sättigungsgefühls vermutet, die zu einer Reduktion … Weiterlesen …