Verhaltenstherapie

(f) Die Verhaltenstherapie in der →Therapie setzt voraus, dass Verhaltensstörungen zumindest teilweise erlernte Reaktionen sind. Sie hat auf der Grundlage von Lerntheorien den Vorteil, dass die problematischen Verhaltensmuster beschreibbar, überprüfbar und im Anschluss modifizierbar sind, d. h. therapeutische Interventionen können eingeleitet werden. Detaillierte Beschreibungen der … Weiterlesen …

Aktivität

(f) Synonyme: Tätigkeitsdrang, Betriebsamkeit Die körperliche Aktivität (→Arbeitsumsatz) spielt, im Gegensatz zur geistigen Aktivität, eine wesentliche Rolle beim →Energieverbrauch und sollte daher Bestandteil der →Adipositastherapie sein.

STH

(n) Synonyme: somatotropes Hormon, Somatotropin, Wachstumshormon Einkettiges Peptidhormon mit einem Molekulargewicht von ca. 22 000, das aus 191 →Aminosäuren besteht. Seine Wirkung ist streng artspezifisch, sodass etwa Somatotropin, das aus Rinderhypophysen gewonnen wurde, beim Menschen wirkungslos bleibt. STH besitzt ein sehr weites Wirkungsspektrum. Es löst … Weiterlesen …

Dopamin

(n) Ein →Neurotransmitter, der u.a. auch eine Wirkung auf das Hunger-Ess-Zentrum im lateralen Hypothalamus hat. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Nahrungsaufnahme und der Dopaminkonzentration. Es wurde beobachtet, dass die Zufuhr von spezifischen Hauptnährstoffen die Serumspiegel von Aminosäuren veränderte. So erhöhte ein bevorzugter Eiweißkonsum den … Weiterlesen …

Mischkost

(f) Eine Mischkost mit mäßiggradigem Energiedefizit ist die Standardernährung zum Abnehmen (→Diät, →Reduktionsdiäten, →Reduktionskost). Liegen keine besonderen Umstände vor, beginnt eine Gewichtsreduktion am besten mit dieser Kostform. Dabei ist ein Energiedefizit von 600 kcal gegenüber der üblichen Ernährung anzustreben. Die mittlere →Energieaufnahme sollte zwischen 1000 … Weiterlesen …

Triglyceridsynthese

(f) Triglyceride, die Depotform von Fetten in Adipozyten, bestehen aus mit →Fettsäuren verestertem Glycerin. Die Fettsäuren stammen zum größten Teil aus der hydrolytischen Spaltung von →triglyceridreichen Lipoproteinen. Das Glycerin kommt aus der →Glykolyse. Zunächst erfolgt die Phosphorylierung von Glycerin zu Glycerin-3-phosphat. Durch Anlagerung von 2 … Weiterlesen …

Therapie, medikamentöse

Eine medikamentöse Therapie ist nur bei einer Adipositas mit einem →BMI ab 30 kg/m2 indiziert. Sie ersetzt weder eine →Ernährungsumstellung noch eine →Bewegungstherapie und sollte folgende Anforderungen erfüllen, um insbesondere langfristig erfolgreich zu sein: potente →Gewichtsreduktion durch Verminderung der Fettdepots; langfristige Wirkung ohne Toleranzentwicklung; Wirkung … Weiterlesen …

Hypothalamus

(m) Unterhalb des Thalamus gelegene zentralnervöse Region, Teil des Zwischenhirns. Zum Hypothalamus gehören Chiasma opticum, Tractus optici, Tuber cinereum, Lamina terminalis, die Hypophyse und das paarige Corpus mamillare. Der Stellenwert des Hypothalamus als zentraler Integrationsort für die Informationsverarbeitung im Rahmen der Regulation der Nahrungsaufnahme geht … Weiterlesen …

Wasser-Elektrolyt-Haushalt

engl.: water and electrolyte balance Fach: Physiologie Flüssigkeitshaushalt des Organismus in engster funktioneller Verknüpfung von Wasserhaushalt und Elektrolythaushalt, die über die Regulation der Menge des Körperwassers und dessen Zusammensetzung (bezüglich der Anionen und Kationen sowie bestimmter Nichtelektrolyte wie Glucose, Harnstoff) wesentlich zur Homöostase des Organismus … Weiterlesen …