Adipositas-Rückfall

Übergewicht

Wiederzunahme des Körpergewichts nach erfolgreicher Gewichtsabnahme Häufigkeit des Problems Die Wiederzunahme des Körpergewichts nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme („Adipositas-Rückfall“) ist ein weit verbreitetes Problem. Studien zeigen, dass etwa 80% der Menschen, die erfolgreich Gewicht verlieren, innerhalb von fünf Jahren wieder das verlorene Gewicht oder sogar mehr … Weiterlesen …

Abmagerungskur

(f) Diäten zur Gewichtsreduktion (→Reduktionsdiät).

Lactat

(n) Salz der Milchsäure. Bildet sich beim Abbau von Glucose (→Glykolyse) als Endprodukt unter anaeroben Bedingungen. Dieser Stoffwechselweg wird hauptsächlich bei statischer oder schwerer Muskelaktivität eingeschlagen. Der Nachweis von Lactat im Blut kann als qualitativer Indikator zur Bestimmung der Lactatschwelle als Maß der körperlichen Langzeit-Leistungsfähigkeit … Weiterlesen …

Ketonurie

(f) Übermäßige Ausscheidung von →Ketonkörpern im Urin. Die Ketonurie kommt beim →Diabetes mellitus aufgrund vermehrt anfallender Ketonkörper bei Insulinmangel vor und kann mit Hilfe einfacher Urintests (Teststäbchen) nachgewiesen werden. Da →Insulin die →Lipolyse hemmt, führt ein Insulinmangel insbesondere bei Diabetes mellitus Typ I zu einem … Weiterlesen …

gluteofemorale Adipositas

(f) Fettverteilung besonders im Bereich der Hüften und der Oberschenkel ist stärker betont als der Stamm (→gynoide Adipositas).

Antihypertensiva

(npl) Synonym: Antihypertonika Mittel zur Senkung des pathologisch erhöhten Blutdrucks. Hierunter fallen: →Diuretika, βRezeptoren-Blocker (→Beta-Rezeptoren-Blocker), →ACE-Hemmer, →Calciumantagonisten, α-1-Rezeptoren-Blocker (→Alpha-1-Rezeptoren-Blocker), →AT-1-Rezeptoren-Blocker. Die Wahl des Antihypertensivums zur Therapie der im Rahmen des →metabolischen Syndroms mit Adipositas assoziierten Hypertonie hängt von der Art der bestehenden Begleiterkrankungen ab.

Zellmembranaufbau

(m) Die Zellmembran (Plasmalemm) umgibt jede tierische Zelle und besteht aus einer Lipiddoppelschicht (Phosphatide, →Cholesterin) mit angelagerten Proteinmolekülen. Zum Teil durchdringen Proteine (→Eiweiß) den Lipidfilm vollständig (Tunnelproteine). Man unterscheidet Struktur-, Transport-, Rezeptor-und Verbindungsproteine sowie wandständige →Enzyme. An der Oberfläche der Membran finden sich zahlreiche Glykoproteine, … Weiterlesen …

Stickstoffbilanz

(f) Die Stickstoffbilanz ergibt sich aus der Stickstoffaufnahme durch die Nahrungsaufnahme minus der →Stickstoffausscheidung. Wobei sich die Stickstoffausscheidung aus mehreren Faktoren zusammensetzt. Die Stickstoffbilanz ist ausgeglichen, wenn die mit der Nahrung zugeführte Stickstoffmenge mit der über Urin, Fäzes und Haut ausgeschiedenen Menge übereinstimmt. Die Menge … Weiterlesen …

horizontale Gastroplastik

(f) Über eine Klammernahtreihe wird am Mageneingang ein kleiner proximaler Pouch abgetrennt, wobei eine Lücke an der kleinen Kurvatur von 12 mm verbleibt. Über diese findet eine verzögerte Entleerung in den distalen Magen statt. Der physiologische Weg der Ernährung bleibt erhalten, endoskopische Untersuchungstechniken können weiter … Weiterlesen …