Energiedichte

(f) Darunter versteht man den Quotienten aus →Energiegehalt und Gewicht der Nahrung. Eine hohe Energiedichte ist dann gegeben, wenn die Nahrungsmittel viel →Fett, wenig →Ballaststoffe und wenig Wasser enthalten. Adipöse bevorzugen oft Nahrungsmittel mit einer hohen Energiedichte. Würden sie Lebensmittel mit geringerer Energiedichte bevorzugen, könnten … Weiterlesen …

sekundäre Pflanzenstoffe

(mpl) Sekundäre Pflanzenstoffe werden von Pflanzen u. a. als Abwehrstoffe gegen Schädlinge und Krankheiten, als Wachstumsregulatoren und als Farbstoffe synthetisiert (Teuscher 1990). Sie bestehen aus zahlreichen, chemisch sehr unterschiedlichen Verbindungen, kommen aber nur in geringen Mengen vor und üben pharmakologische Wirkungen aus. Beispiele: die Sulfide … Weiterlesen …

ob-Gen

(n) Bei der →ob/ob-Maus besteht ein autosomal-rezessiver Erbgang mit Adipositas. Als verantwortliches Gen wurde 1994 das ob-Gen kloniert. Es kodiert für das ob-Protein (→Leptin), das im →Fettgewebe synthetisiert wird und eine Rolle in der Regulation der →Gesamtfettmasse spielt. Wahrscheinlich ist es auch als Signal für … Weiterlesen …

Set-Point-Theorie

(f) Theorie, wonach jeder Mensch ein „vorgegebenes“ (Set-Point) Gewicht hat: Wer z. B. durch eine hypokalorische Diät sein Set-Point-Gewicht unterschreitet, dessen Körper aktiviert kompensatorische Mechanismen, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen: z. B. Senkung des Grundumsatzes.

Ketoazidose

(f) Bezeichnet die Stoffwechsellage, die sich einstellt, wenn vermehrt Ketonkörper gebildet werden. Ketoazidosen können z. B. bei diabetischer Stoffwechsellage wegen eines Insulinmangels und der daraus resultierenden →Lipolyse entstehen. In der Ausatmungsluft befindet sich vermehrt →Aceton, eine metabolische →Azidose liegt vor. Auch bei der Glykogenspeicherkrankheit Typ … Weiterlesen …

Reduktionskost

(f) Energiereduzierte →Mischkost, die keine einfachen und anderen leicht resorbierbaren →Kohlenhydrate sowie energiereichen Lebensmittel enthält, sondern vor allem aus stärke- und ballaststoffreichen Lebensmitteln besteht.

Hypertonie

(f) Dauernde Erhöhung des →Blutdrucks auf Werte von systolisch > 140 mm Hg und diastolisch > 90 mm Hg. WHO-Definition s. Tab. 18 . Hoher Blutdruck ist einer der bedeutendsten und häufigsten Risikofaktoren für die →Atherosklerose und die →KHK. Neben →Diabetes mellitus Typ II und … Weiterlesen …

PAI-1-Bildung

(f) Vorwiegend →Adipozyten, aber auch Stromazellen des Fettgewebes bilden das antifibrinolytische Protein →PAI-1. Als Ursache für eine gesteigerte PAI-1-Bildung bei der Adipositas gelten die vermehrt im Blut zirkulierenden Hormone und Zytokine Insulin, TNF-α und TGF-β.

Calcitonin

(n) Synonyme: CT, Thyreocalcitonin In den C-Zellen der Schilddrüse gebildetes Hormon, das den Serumcalciumspiegel senkt. Es wirkt am Knochengewebe als direkter Antagonist des Parathormons (PTH), d. h. es hemmt die Calciumfreisetzung aus den Knochen. Daneben bremst Calcitonin auch die Magen- und Pankreassekretion sowie die intestinale … Weiterlesen …

Joule

(n) Seit 1. 1. 1978 international zu verwendende Maßeinheit für die Energie (→Brennwerte), Arbeit, Wärme. [J = N • m = W • s = kg • m2 • s-2] Benannt nach dem englischen Physiker J. P. Joule (1818–1889). 1 thermochemische Kalorie (cal) entspricht 4,184 … Weiterlesen …