Ernährungsprotokoll

(n) Methode zur Erfassung der quantitativen →Nahrungsaufnahme, bei welcher der aktuelle Nahrungsmittelverzehr in vorgegebene Tabellen oder Formblätter eingetragen wird. Der Patient sollte getrennt für den Vormittag, den Mittag, Nachmittag und Abend parallel zu seinem Verzehr die Nahrungsmittel in haushaltsüblichen Mengenangaben (z. B. Esslöffel, Tassen, Stück … Weiterlesen …

Entkopplungsprotein

(n) Synonym: UCP Protonencarrier in der inneren Mitochondrienmembran, der die Kopplung des Elektronen- und Protonentransports mit der ATP-Bildung in der Atmungskette aufhebt. Als Folge der Entkopplung wird in den Mitochondrien kein ATP mehr gebildet. Trotzdem laufen Substratoxidation und Elektronentransport mit hoher Geschwindigkeit ab, statt ATP … Weiterlesen …

Gesamtfettmasse

(f) Gesamte Menge an →Fett, die im Körper enthalten ist. Komplementärer Anteil zur →Lean Body Mass (siehe auch →Körperzusammensetzung).

Katabolie

(f) Zustand eines Körpers, in dem er eine negative Energiebilanz aufweist. Bei Überwiegen des Abbaustoffwechsels (→Katabolismus) über den Aufbaustoffwechsel (→Anabolismus) kommt es zur Abnahme der Speichernährstoffe und zum Verlust von Energieträgern. Im Rahmen der Behandlung der Adipositas ist eine Katabolie vorübergehend erwünscht, kann aber auch … Weiterlesen …

Cholezystolithiasis

(f) Das Vorhandensein einer oder mehrerer Gallensteine in der Gallenblase. Gallensteine (in der Regel vor allem Cholesterinsteine) sind bei Adipösen (besonders bei Frauen) – je nach Gewicht – sehr häufig anzutreffen. Die Entstehung von Cholesterin-Gallensteinen wird bei Adipösen durch eine Hypersekretion von Cholesterin in der … Weiterlesen …

FSH

Synonyme: Follikel stimulierendes Hormon, Follitropin Gehört zu den Peptidhormonen (Glykoprotein) der Adenohypophyse (Hypophysenvorderlappen). FSH ist ein Dimer aus einer α-Kette mit 92 Aminosäuren und einer β-Kette mit 118 Aminosäuren. Zielorgan von FSH sind die Gonaden, wo es die Reifung der Follikel stimuliert. FSH und LH … Weiterlesen …

Ösophagusband

(n) Das Ösophagusband ist ein neueres Verfahren der chirurgischen →Therapie der Adipositas. Ähnlich wie beim chirurgisch eingeengten Magen (→Magenband) legt der Operateur dabei ein Band im Bereich der unteren Speiseröhre an, was zu einer Reduktion der Nahrungsaufnahme führen soll. Über das Verfahren liegen noch keine … Weiterlesen …

Gicht

(f) Purinstoffwechselstörung, die laborchemisch durch Harnsäureerhöhung (→Hyperurikämie) und klinisch durch schmerzhafte Entzündungen peripherer Gelenke gekennzeichnet ist. Man unterscheidet die primäre Gicht (angeborene Stoffwechseldefekte) von der sekundären Gicht, die entweder durch erhöhten Harnsäureanfall (Ernährung, gesteigerter Zelluntergang) oder verminderte Harnsäureausscheidung (Nierenfunktionsstörung) bedingt ist. Wegen der häufigen Kombination … Weiterlesen …